30 Tage – 30 Menschen – 30 Vorstellungen 17/30

Die heutige Vorstellung ist von Tobias. Er ist ein Autor, Literaturblogger, Buch-Instagrammer sowie Youtuber. Viele Facetten hat dieser netter Mann!

Sozial Media Link

Instagram:
http://www.instagram.com/schindegger/
Blog:
http://www.gugeli.de
Facebook Seite:
http://www.facebook.com/tobias.schindegger
Twitter:
http://www.twitter.com/Nasentroll
Autorenseite:
http://www.amazon.de/Tobias-Schindegger/e/B0099NFGLC

Frage 1: Erzähl uns ein bisschen was von dir?

Ich wurde 1976 in Glashütten im Taunus (Hessen / Deutschland) geboren. Meine schulische Karriere meisterte ich tief im Süden Deutschlands – genauer gesagt in Oberbayern im Berchtesgadener Land.

Zum Studium der Sozialpädagogik zog es mich ins geographische Zentrum – nach Erfurt in Thüringen. Dort lernte ich meine Ehefrau in einer studentischen Improvisationstheatergruppe kennen und lieben. Gemeinsam haben wir drei Söhne und sind Thüringen treu geblieben.

Seit 14 Jahren bin ich im Bereich der Sozialpsychiatrie tätig. Ich arbeite mit Menschen, bei denen eine psychische Störung, Erkrankung oder seelische Behinderung diagnostiziert wurde. Meine Aufgabe ist es, diesen Menschen (wieder) einen lebenswerten Weg für einen selbstständig gestalteten Alltag, eine Beschäftigung oder eine Arbeit zu ebnen. Humor spielt dabei oft eine entscheidende Rolle.

Seit Mitte 2012 bin ich als Fundraiser ausgebildet. Dieses Wissen nutze ich, um sozialpsychiatrische Projekte finanzieren zu können.

Frage 2: Hast du in der Schule gerne gelesen? Wie bist du auf das Lesen bekommen?

In der Schule wurde mir das Lesen eher vermiest. Die Schullektüre hat mich nicht wirklich angesprochen. Zu Hause las ich gerne Astrid Lindgren und Stephen King. Dies sind Autoren, die mich immer noch stark inspirieren. Meine Liebe zu Fantasy habe ich durch Walter Moers, Eric Idle und Terry Pratchett entdeckt. Und den Hang zum sozialkritischen durch Erich Kästner und Michael Ende.

Frage 3: Wie viele Bücher liest du im durchschnitt? Deine Lieblings gerne ist?

Schwer zu sagen. Berufsbedingt lese ich viele Sachbücher. Belletristik lese ich vielleicht eines im Monat. Im Urlaub mehr.

Frage 4: Liest du eher am E-Reader oder eher ein Buch?

Sowohl als auch. Sachtexte lese ich lieber im Printformat. Ich finde es einfacher sich Notizen zu machen, quer zu lesen, Lesezeichen mit Klebezetteln zu machen.

Für Belletristik nutze ich sehr gerne Amazons Kindle. Ich habe immer noch einen der Ersten. Ich möchte ihn nicht missen.

Wenn natürlich tolle Illustrationen wie beispielsweise bei den Büchern von Walter Moers enthalten sind, spricht dies natürlich wieder für das reale Buch.

Frage 5: Dein Top 6 Bücher, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?

Schwierig.

SF-Bereich: The Expanse-Reihe

Familien-Buch: Momo, Die unendliche Geschichte, Die Stadt der träumenden Bücher, Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga

Echt schwer zu beantworten …

Frage 6: Nenne mir deine 4 Lieblingsautoren und warum genau sie es sind?

Erich Kästner und Michael Ende. Sie haben eine bildgewaltige klare Sprache, die dennoch zum Träumen einlädt und auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam macht, ohne moralisch den Zeigefinger zu erheben.

Terry Pratchett liebe ich auf Grund der exzellenten Fantasy, des schrägen Humors und ebenfalls der versteckten Sozialkritik.

Astrid Lindgren verehre ich, da sie Kinder bzw. Kindheit sehr schätzt und herzberürührende Geschichten schreibt.

Frage 7: Schreibe mir dein Lieblingszitat von einem Buch?

Ich schreibe lieber ein Zitat einer Autorin …

„Der Tod und die Liebe gehören zu den großen Dingen im Leben eines Menschen, das ist für jedes Alter interessant. Man soll Kindern keine Angst machen, aber sie müssen genauso wie Erwachsene von Kunst ergriffen werden.”

Astrid Lindgren, Dagens Nyheter, 8. September 1959

Frage 8: Nenne mir 3 Buchblogger, Buchtuber oder Book Instagramer – die du regelmäßig anschaust/liest.

Das mache ich eher selten.

Frage 9: Auf welchen Büchermessen warst du schon?

Frankfurter Buchmesse, Leipziger Buchmesse

Frage 10: Würdest du sagen, das du süchtig bist nach Büchern?

Ich mag den Begriff „süchtig“ nicht. Er ist negativ behaftet – ein krankhafter Zwang. Ich lese gerne. Lesen entspannt, informiert und unterhält.

Frage 11: Wie Viele Bücher kaufst du dir in einen Monat?

Ich nutze oft das Angebot der Stadtbücherei und leihe viele Bücher aus. Sowohl analog, als auch digital. Ich lese viel, kaufe aber eher wenig. Meistens Sachbücher oder schöne illustrierte Ausgaben wie z. B. von Walter Moers.

Frage 12: Wie würde dein Buchtitel für dein Leben heißen?

„Oh … jetzt wird es philos philosophisch …“„Oh … jetzt wird es philos philosophisch …“

– Nein, das ist keine Kritik an der Frage. DAS wäre mein Buchtitel für mein Leben … 😉

Frage 13: Kannst du mir ein Buch nennen das dir überhaupt nicht gefallen hat?

Die vergesse ich meistens ganz schnell wieder. Madame Bäurin mussten wir in der Schule lesen. DAS fand‘ ich schrecklich. Katz und Maus von Grass konnte ich auch nichts mit anfangen, auch wenn ich ihn als Maler und Autor sehr schätze.

Ab jetzt kommen Spezial Fragen für Autoren!

Frage 14: Wie lautet dein Autoren Namen und wie bist du auf diesen gekommen?

Tobias Schindegger – der stand so in meinem Pass … 😉

Frage 15: Wann/Wie hast du begonnen ein Buch zu schreiben? Wie viele Bücher hast du schon geschrieben?

Schon früh. Ich habe bereits nach der Grundschule angefangen Tagebuch zu schreiben.

„Geschrieben“ schon viele. Veröffentlicht noch nicht so viele. Zumindest im Bereich Belletristik. Es sei es zählen Sachbücher und Artikel für Fachzeitschriften dazu.

Frage 16: Dein Peinlichster Fehler als Autor war?

Mir fällt dazu leider nichts ein. Aber da kommt bestimmt noch einer … da bin ich mir sicher …

Frage 17: Kannst du dich noch auf deinen besten „vertipper“ erinnern?

Ich kann mich an den Verbesserungsvorschlag von Word 97 erinnern. Das machte aus „Vikar“ „Viagra“ … das fand‘ ich schon sehr witzig.

Frage 18: Warst du schon mal auf einer Buch Messe mit deinen Büchern?

Nein. Ich war immer nur als Besucher und Blogger auf Messen unterwegs.

Frage 19: Würdest du sagen das man in den Beruf Autor viel verdient oder reicht es um zu überleben? Hast du eine Vollzeit Arbeit zusätzlich?

Ich habe einen Beruf. Schreiben ist ein Hobby. Natürlich wünscht man sich viele Leser und hofft auf das „große Geschäft“. Aber das kann natürlich dann auch ein Fluch sein. Als Bestseller-Autor steht man enorm unter (Erwartungs-)Druck. Dies kann natürlich zu Lasten der Phantasie und Kreativität gehen.

Frage 20: Welchen Tipp für Autoren Anfänger hättest du parat?

Hab‘ Freude an dem was Du tust. Schreibe primär für Dich. Mach Dein Ding. Und … veröffentliche nicht Deine erste Geschichte. Umgib Dich nur mit Leuten, die Dich positiv unterstützen und Dir eine konstruktive Kritik zurückgeben.