30 Tage – 30 Menschen – 30 Vorstellungen 14/30

Heute stelle ich die Buchbloggerin Sandra vor.

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Frage 1: Erzähl uns ein bisschen was von dir?

Ich bin Sandra, 28 Jahre jung und lebe im naturbelassenen Weserbergland, zwischen Hameln und Hannover, bin aber zugezogen, da ich gebürtig aus dem schönen Erfurt komme. Zu meinen Hobbies gehören das Lesen und Rezensieren von Büchern und damit verbunden mein Blog. Außerdem bin ich gern draußen unterwegs, entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ich fotografiere gern Tiere und Pflanzen und mein großes Interesse liegt bei der Beobachtung von Greifvögeln und der Jagd.

Frage 2: Hast du in der Schule gerne gelesen? Wie bist du auf das Lesen bekommen?

In der Schule habe ich immer gern gelesen. Meine Lehrer haben mich auch fast immer zum Vorlesen drangenommen, weil ich immer zu den besten Lesern unserer Klasse gehörte. Angefangen hat alles in frühester Kindheit mit „Röschen und die Winterhexe“ von Frantisek Hrubín. Meine Omi hat mir immer dieses Märchen vorgelesen, bis ich selbst lesen konnte. Und dann wurde es zu einem Ritual, mit ihr oder meinem Papa zusammen zu lesen.

Frage 3: Wie viele Bücher liest du im durchschnitt? Deine Lieblings gerne ist?

Also durchschnittlich, je nach Umfang des Buches, schaffe ich 4-5 Bücher im Monat. Dieses Jahr habe ich bereits 74 Bücher gelesen und schließe gerade mein 75. Buch ab.

Meine Lieblingsgenre sind (Psycho-)Thriller, Krimis und Romane. Ich lese aber auch durchaus Sachbücher und Biografien.

Frage 4: Liest du eher am E-Reader oder eher ein Buch?

Ich bin ein absoluter Beführworter des Printformats. Ich lese lieber ein Buch, denn es gibt mir einfach ein Gefühl von Geborgenheit und Wohlbefinden. Und jedes Buch erzählt eine Geschichte, vor allem ältere Bücher. Ich liebe es, die Seiten umzublättern, den Geruch des Papiers wahrzunehmen, mir das Buchcover immer wieder während des Lesens anzusehen, zurückzublättern, wenn ich etwas nochmal nachlesen möchte. Ich bin ein haptischer Typ, ich kann mich einfach besser auf ein Buch einlassen, wenn ich es in der Hand habe. Der einzige Nachteil bei einem Buch liegt natürlich bei Gewicht und Ermangelung an Platz in meiner Tasche. Aber das hält mich trotzdem nicht davon ab, immer ein Buch dabei zu haben.

Bei Ebooks gelingt es mir nicht, dieses Feeling, das ich bei Printausgaben verspüre, zu bekommen. Ein Ebook finde ich total unpersönlich. Und da ich sowieso schon so viel auf Bildschirme schaue, bin ich ganz froh, wenn ich ein Buch in der Hand habe und nicht noch auf einen Ebook-Reader schauen muss, um zu lesen. Sicher haben Ebooks viele Vorteile. Ich kann viele Bücher gleichzeitig dabei haben, sie wiegen nicht viel, sie vergilben nicht, man kann sich Markierungen und Notizen beim Lesen machen ohne den Reader dazu weglegen zu müssen… Aber für mich ist es trotzdem nichts.

Frage 5: Dein Top 6 Bücher, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?

  1. „Der Killerfalke“ von William Bayer
  2. „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes
  3. „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak
  4. „Mein Leben ohne gestern“ von Lisa Genova
  5. „Das Parfum“ von Patrick Süskind
  6. „Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing

Frage 6: Nenne mir deine 4 Lieblingsautoren und warum genau sie es sind?

  1. Nick Stone: Ich mag seinen klaren und brutalen Schreibstil und die Charaktere, die er geschaffen hat. Mit seiner „Max-Mingus-Reihe“ hat er mich absolut überzeugt.
  2. J. D. Robb (Nora Roberts): Ich liebe die „Eve-Dallas-Reihe“, die Nora Roberts unter dem Synonym „J. D. Robb“ schreibt. Die Charaktere sind so wahnsinnig authentisch und mir gefällt es, in eine futuristische Welt einzutauchen, auch wenn sie gar nicht mehr so weit weg ist. Ich liebe ihre Mischung aus knallharter Polizeiarbeit und Leidenschaft.
  3. Markus Zusak: Auch hier hat mich der Schreibstil und sein Ideenreichtum und seine Geschichten, die nah an der Realität sind, überzeugt. Mein erstes Buch von ihm war „Die Bücherdiebin“ und ich habe mich in dieses Buch verliebt, weil es einfach anders ist. Es hat eine völlig neue Erzählweise über die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs.
  4. Robin Jarvis: Er hat es geschafft, mehrere Genre in seiner „Dancing-Jax-Reihe“ zu bedienen, nämlich Horror und Fantasy, und das so super umzusetzen, dass man gar nicht mehr aufhören will, die Bücher zu lesen. Das hat mir richtig gut gefallen und ich habe diese Reihe sehr gern gelesen.

Frage 7: Schreibe mir dein Lieblingszitat von einem Buch?

„Für wen du dich hälst, ist, was du BIST. Doch was, wenn du dich für einen Niemand hälst? Was, wenn du alle Grenzen hinter dir lässt, die DICH ausmachen? Was dann? WER BIST DU?“ (aus: „Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack“ von Mark Hodder)

Frage 8: Nenne mir 3 Buchblogger, Buchtuber oder Book Instagramer – die du regelmäßig anschaust/liest.

Eine Buchbloggerin, deren Beiträge ich mir sehr gern durchlese, ist „Leseengels Buchblog“ von der lieben Stefanie. Sie ist eine Freundin von mir und hat mich auf die Idee gebracht, meinen eigenen Blog zu unterhalten. Und ich liebe ihre Beiträge, weil sie vielseitig sind und Ideen für andere Blogger liefern, was man außer Rezensionen noch auf seinem Blog veröffentlichen kann.

Eine Booktuberin, die ich mir gern anschaue, ist „expectobooktronum“ mit der lieben Lena. Ich mag ihre Art total und finde es toll, wie knallhart und ehrlich sie ist, wenn sie Bücher vorstellt und rezensiert. Sie sagt einfach, was ihr nicht gefallen hat, ohne es zu beschönigen. Das finde ich sehr sympathisch und deshalb bin ich immer gleich dabei, wenn sie wieder ein neues Video hochgeladen hat.

Ein Bookstagrammer, den ich total inspirierend finde, ist „Vic. P. Victory“. Er versteht es, Bücher und Kunst zu vereinen. Seine Fotos sind wahre Kunstwerke und ich könnte sie mir den ganzen Tag anschauen.

Frage 9: Auf welchen Büchermessen warst du schon?

Bislang leider noch auf gar keiner, da ich jedes Mal, wenn eine derartige Messe war, arbeiten musste. Aber es steht auf meiner „To-do-Liste“ ganz oben.

Frage 10: Würdest du sagen, das du süchtig bist nach Büchern?

Ja, das würde ich schon sagen. Ich freue mich über jeden einzelnen Neuzugang in meinem Regal und muss mir schon ein finanzielles Limit setzen, damit ich es nicht übertreibe.

Frage 11: Wie Viele Bücher kaufst du dir in einen Monat?

Meist sind es zwischen 3 und 5 Bücher. Je nachdem, nach welchen Büchern mir gerade der Sinn steht, von denen, die auf meiner ellenlangen Wunschliste stehen.

Frage 12: Wie würde dein Buchtitel für dein Leben heißen?

„Ein Buch kommt selten allein“, denn ich bin kein Mensch, der sich nur EIN EINZIGES Buch kauft, sondern immer gleich mehrere.

Frage 13: Kannst du mir ein Buch nennen das dir überhaupt nicht gefallen hat?

Also ein Buch, das mir gar nicht gefallen hat, war tatsächlich „Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack“ von Mark Hodder. Das Cover fand ich cool, aber es blieb leider ein reiner Cover-Kauf. Die Story war gar nicht meins. Sie war viel zu unruhig, es waren zu viele Charaktere involviert, es war zu undurchsichtig, weil es viele Zeitsprünge gab… Also alles in allem hat mir dieses Buch nichts gegeben, das mich dazu veranlassen würde, es zu behalten, um es irgendwann nochmal zu lesen. Schade, aber man kann ja nicht alles gut finden.