30 Tage – 30 Menschen – 30 Vorstellungen 1/30

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Es stellt sich Katy Buchholz vor. Sie ist eine Schriftstellerin.

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Homepage https://www.katy-buchholz.de
Blog https://www.katy-buchholz.de/blog
Endometriose ‒ Katy Buchholz https://endokabu.jimdo.com
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Frage 1: Erzähl uns ein bisschen was von dir?

Ich heiße Katy Buchholz, bin Schriftstellerin und wurde 1968 in Ueckermünde geboren. Im Alter von zwei Jahren zog ich mit meiner Familie in die Universitätsstadt Greifswald, wo ich die gesamte Kindheit verbrachte.

Ich entdeckte erst spät das Schreiben für mich. Merkte aber schnell, dass dies eine Möglichkeit war, der Zwangsjacke ՚Schüchternheit՚ ein Stück weit zu entfliehen. So entstanden die ersten Gedichte und Kurzgeschichten sowie Krimi / Thriller und Sachbücher / Ratgeber.

Seit 2014 engagierte ich mich für die Aufklärung der Krankheit „Endometriose“. Als Betroffene ist es mir ein großes Anliegen, Gleichgesinnten und deren Angehörige zu helfen.

Frage 2: Hast du in der Schule gerne gelesen? Wie bist du auf das Lesen bekommen?

Nein. Ich habe auch kein einziges von der Schule vorgeschriebenes Buch zu Ende gelesen.

Frage 3: Wie viele Bücher liest du im durchschnitt? Deine Lieblings gerne ist?

Wenn ich schreibe, lese ich nicht. Daher lese ich sehr selten, leider. Aber wenn ich mal zum Lesen komme, dann am liebsten Krimi oder Thriller.

Frage 4: Liest du eher am E-Reader oder eher ein Buch?

Ich möchte beim Lesen ein richtiges Buch in der Hand haben ‒ es fühlen und riechen können. Mit einem E-Reader kann ich nichts anfangen.

Frage 5: Dein Top 6 Bücher, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?

„Der siebte Tod“ von Paul Cleave, „Urlaub mit Papa“ von Dora Heldt, „Es geschah neben an“ von Joyce Egginton, „Der verkaufte Tod“ von Konsalik, „Menschen lesen“ von Joe Nevarro, „Das Jahr der Elefanten“ von Cynthia Moss und Martyn Colbeck

Frage 6: Nenne mir deine 4 Lieblingsautoren und warum genau sie es sind?

Paul Cleave, Jilliane Hoffman, Dora Heldt, Joe Navarro
Warum?
Weil sie alle in ihrem Genre sehr gut schreiben und genau meinen Humor treffen.

Frage 7: Schreibe mir dein Lieblingszitat von einem Buch?

Mein Lieblingszitat aus keinem Buch, sondern von mir lautet:
„Jeden Tag wartet ein Wunder auf mich.
Ich öffne meine Augen und kann es sehen.
Ich öffne mein Herz und kann es fühlen.“
© Katy Buchholz (Schriftstellerin / 20.12.2015)

Frage 8: Nenne mir 3 Buchblogger, Buchtuber oder Book Instagramer – die du regelmäßig anschaust/liest.

Ich muss gestehen, dass ich auf keinen der Blogs regelmäßig bin. Meine Zeit verbringe ich hauptsächlich mit dem Schreiben und Recherchieren.

Frage 9: Auf welchen Büchermessen warst du schon?

Aus gesundheitlichen Gründen leider auf noch gar keiner.

Frage 10: Würdest du sagen, das du süchtig bist nach Büchern?

Ich liebe Bücher, aber süchtig bin ich nicht.

Frage 11: Wie Viele Bücher kaufst du dir in einen Monat?

Im Moment gar keine, weil ich noch ein paar abzuarbeiten habe, die ich zuerst lesen muss.

Frage 12: Wie würde dein Buchtitel für dein Leben heißen?

Der Buchtitel meines Lebens heißt: „Rendezvous mit dem Fettnäpfchen / Kurzgeschichten die das Leben schreibt!“

Das habe ich zum Anlass genommen, ein Buch darüber zu schreiben und es zu veröffentlichen.

Klappentext:

Den meisten Menschen gelingt es, mit Leichtigkeit durch die Welt zugehen. Und dann gibt es mich ‒ der Tollpatsch, der kein einziges Malheur auslässt.

„Rendezvous mit dem Fettnäpfchen“ ist eine Art Tagebuch. Es beinhaltet einen kleinen Querschnitt meines Lebens mit einigen privaten Fotos.

Diese Kurzgeschichten sind für jeden geeignet, der vor hat, seinem Alltagsstress für ein paar Minuten zu entfliehen. Deshalb sind sie nicht nur für zu Hause die ideale Lektüre, sondern ebenso für unterwegs.

Seitenzahl: 148

Print → ISBN: 978-3-740-75348-1

E-Book → ISBN: (erscheint etwas später)

Preis: 7,99 €

Verlag: TWENTYSIX

Erscheinungsdatum: 08.05.2019

Leseprobe → https://www.katy-buchholz.de/bücher/rendezvous-mit-dem-fettnäpfchen/leseprobe-u-1

Dieses Buch kann direkt beim Verlag, in diversen Online-Shops und in jedem Buchladen käuflich erworben werden.

Frage 13: Kannst du mir ein Buch nennen das dir überhaupt nicht gefallen hat? [Schreibstil, Cover, usw.]

Ich weiß den Titel leider nicht mehr, aber es war ein sehr dickes Buch von Cody McFadyen. Es war so langatmig, dass ich überhaupt nicht in die Geschichte reinkam.

Ab jetzt kommen Spezial Fragen für Autoren!

Frage 14: Wie lautet dein Autoren Namen und wie bist du auf diesen gekommen?

Mein Autorenname ist Katy Buchholz. Es ist mein Originalname und kein Pseudonym.

Frage 15: Wann/Wie hast du begonnen ein Buch zu schreiben? Wie viele Bücher hast du schon geschrieben?

Viele von uns kennen die Situation, wo sie gemütlich mit Freunden oder Bekannten zusammensitzen und sich über alte Zeiten unterhalten. Im Laufe des Abends fällt oft der Satz: „Ich habe schon so viel erlebt, darüber könnte ich eigentlich ein Buch schreiben.“

Eines Tages steckte ich nichts ahnend genau in solch einer Situation.

Daraufhin antwortete mein Mann knapp: „Mach doch.“

Ich hielt das Ganze für einen Scherz, tippte mir mit dem Zeigefinger an die Stirn und erklärte ihm: „Ich? Und schreiben? Ja klar! Ha, ha … Das kann ich doch gar nicht!“

Er schaute mich ernst an und fragte: „Hast du es denn schon einmal probiert?“

Natürlich hatte ich es noch nie probiert!

„Na also! Woher willst du wissen, dass du es nicht kannst?“

Und er hatte Recht! Auf der einen Seite traute ich es mir überhaupt nicht zu, ein Buch zu schreiben, geschweige, es zu veröffentlichen. Aber auf der anderen Seite erfahre ich es ja nur, wenn ich den Schritt wage und ins kalte Wasser springe. Auch auf die Gefahr hin, dass niemand mein Werk lesen möchte, nahm ich all meinen Mut zusammen.

Für den Schubs in diese Richtung bin ich meinem Mann unendlich dankbar! Denn ohne seine Beharrlichkeit wäre ich jetzt um eine wundervolle Erfahrung ärmer!

Frage 16: Dein Peinlichster Fehler als Autor war?

Der peinlichste Fehler in meiner Autorenkarriere war, als eine Buchladenbesitzerin mir sagte, dass sie meine Bücher (die ich auf Kommission bei ihr in den Laden legen durfte) nicht verkaufen will. Der Grund: Es waren zu viele Rechtschreibfehler im Buch. Ich konnte sie verstehen. Was ich aber nicht verstand, war, wie konnte das passieren. Ich hatte das Buch über einen Verlag verlegen lassen, der das Manuskript vorher von einem Lektorat prüfen ließ.

Weil mir diese Situation peinlich war, entschuldigte ich mich bei der Buchhändlerin, nahm meine Exemplare mit nach Hause und kontaktierte umgehend den Verlag. Meine Erwartung, dass der Verlag zumindest versucht herauszufinden, was da schief gelaufen ist, wurde nicht erfüllt. Im Gegenteil. Es wurde behauptet, dass alles seine Richtigkeit hat.

Fazit:

Ich verstand die Welt nicht mehr. Immerhin hatte ich mich, aufgrund meiner (Rechtschreibschwäche) auf die (angeblich) professionelle Arbeit des Verlages verlassen. Was sollte ich denn jetzt machen? Zuerst entschloss ich mich dazu, den Vertrag mit dem Verlag zu kündigten. Gleichzeitig viel ich in ein Loch. Es war so groß, dass ich ernsthaft darüber nachdachte, mit dem Schreiben aufzuhören.

Für manch einen scheint diese Reaktion vielleicht etwas zu übertrieben zu sein. Aber, wenn du eine Rechtschreibschwäche hast und auf professionelle Hilfe angewiesen bist, dass nicht erfüllt wird, ist es ein Nährboden für Selbstzweifel.

Es hat über ein halbes Jahr gedauert, bis mich Freunde, Bekannte, Verwandte und auch meine Leser/innen davon überzeugen konnten, weiterzumachen. Dafür bin ich allen unendlich dankbar!

Frage 17: Kannst du dich noch auf deinen besten „vertipper“ erinnern?

An den besten nicht. Aber ich habe mal in meiner Tippfehlerkiste gekramt und Folgendes gefunden:

„Erneut schlaufen die schrecklichsten Bilder im Kopf ab, sodass ihr die Tränen in die Augen schießen.“

„Sie dreht sich mit dem Rücken in Richtung Kamera und versucht, den verrosteten Ring verhauzudrehen.“

„Mit zwei aufeinandergestapelten Kisten Sichtgestecke betritt der Florist das Haus.“

Frage 18: Warst du schon mal auf einer Buch Messe mit deinen Büchern?

Nein, wie bereits erwähnt, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht.

Frage 19: Würdest du sagen das man in den Beruf Autor viel verdient oder reicht es um zu überleben? Hast du eine Vollzeit Arbeit zusätzlich?

Ob ein Autor mit seinen Büchern viel verdient, hängt meiner Meinung nach, von verschiedenen Faktoren ab.

* Hat der Autor das Genre, welches die breite Leserschaft zurzeit bevorzug, getroffen?

* Hat er/sie einen Verlag, der/sie umfangreich unterstützt?

* Akzeptiert der Freundes- und Bekanntenkreis die Arbeit des Autors und unterstützt ihn/sie bei der Werbung?

* Leistet er/sie trotz der Unterstützung ebenfalls viel, um seine Reichweite zu erhöhen?

* … und, und, und …

Frage 20: Welchen Tipp für Autoren Anfänger hättest du parat?

Fang einfach an und habe Spaß beim Schreiben. Sei absolute Ehrlichkeit, denn nur wer ehrlich ist, kommt bei den Leser/innen glaubhaft rüber und gewinnt nicht nur Herzen, sondern auch Follower. Natürlich geht das nicht über Nacht. Dazu braucht jeder Schreiberling eine Menge Geduld.