28 Tage – 28 Menschen – 28 Vorstellungen – 26/28

28 Tage – 28 Menschen – 28 Vorstellungen – Danke das du mit gemacht hast.

Ich bin ein Bloggerin, Instagramer, Hobby-Autorin
Heute stellt sich Heike vor!

Frage 1: Erzähl uns ein bisschen was von dir?

Mein Name ist Heike und ich wurde im Januar 1967 in Hamburg geboren.

Dort lebte ich bis 2015, dann zog es mich raus aus der Stadt. Jetzt wohne ich mit meinem Mann und unserer Französischen Bulldogge Diego in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein.

Anfang 2015 wurde bei mir eine sehr seltene Krebserkrankung diagnostiziert, das Angiosarkom. Seit dem erfolgten etliche Operationen, Bestrahlungen und Untersuchungen. Seit Mitte 2018 weiß ich, dass “mein” Krebs nicht heilbar ist. Ich nehme dauerhaft Chemotabletten, um der Bildung neuer Sarkome vorzubeugen und die Entstehung von Metastasen zu unterbinden. Meinen Gesundheitszustand würde ich ein bisschen als Achterbahnfahrt bezeichnen. Mal geht es mir eine Zeit lang (für meine Verhältnisse) wirklich gut und ich vergesse fast, dass ich Krebs habe. Dann kommen aber wieder Zeiten, in denen es mir schlecht geht und ich mich extrem schonen muss. Manchmal geht dann sozusagen gar nichts mehr.

Durch meine Krebserkrankung wurde ich erwerbsunfähig und bin mittlerweile in Frührente. Zwar würde ich immer noch sehr gerne in meinen alten Beruf zurückkehren (einmal Sekretärin – immer Sekretärin), nutze jedoch jetzt die Zeit, um mich endlich meiner Leidenschaft für das Schreiben zu widmen.

Bereits mit zwölf Jahren schrieb ich Kurzgeschichten, Gedichte und einen kleinen Roman. Meine Deutschlehrerin riet mir schon damals, mehr aus meinem Talent zu machen. Diesen Rat beherzige ich jetzt, schreibe diesen Blog und gleichzeitig an meinem ersten Roman.


Zu meinen weiteren Hobbys zählen Reiten, mein Hund, Feng Shui, Design, Handarbeiten (Stricken und Nähen), Gartengestaltung und Heimwerken

Frage 2: Wie bist du zu deinen Hobby gekommen/ Machst du es Beruflich?

Zu sagen, das Bloggen ist nicht mein Beruf, sondern meine Berufung, wäre jetzt etwas übertrieben. Aber im Laufe der Zeit ist es auf jeden Fall zu einem meiner liebsten Hobbys geworden.

Zu Beginn meiner Erkrankung brauchte ich ein Ventil, um all die auf mich einströmenden Gedanken, Gefühle und Ängste zu verarbeiten. Das hat bei mir schon immer am besten funktioniert, in dem ich alles aufschreibe, was mich bewegt. Früher in meinen Tagebüchern, heute auf meinem Blog und Instagram. Quasi hat also ein Schicksalsschlag meine Lust geweckt, mein Leben mit öffentlich mit anderen zu teilen.

Frage 3: Was willst du mit deinem Hobby/ Beruf erreichen? Welche Botschaft möchtest du den Menschen mitteilen die dich sehen?

In meinem Blog geht es um das tägliche Leben, meine Gedanken, Gefühle, Erlebnisse, meine Krebserkrankungen und den Versuch, ein einigermaßen normales Leben zu führen. Damit möchte ich nicht nur anderen Betroffenen und ihren Angehörigen, sondern auch ganz allgemein zeigen, dass es möglich ist, mit einer unheilbaren Erkrankung ein positives Lebensgefühl und Spaß an ganz normalen alltäglichen Dingen zu haben. Außerdem habe ich auf meiner Seite einige Tipps und Adressen, z. B. zur Beantragung von Unterstützungen, Spezialisten und Kliniken zusammengestellt, die vielleicht dem einen oder anderen helfen.

Frage 4: Hast du ein Motto?

Ein Mensch ohne Fantasie ist wie ein Vogel ohne Flügel

Frage 5: Was sagt dein Umfeld zu deinem Hobby?

Meine Familie und Freunde haben mir am Anfang Mut gemacht, meinen Blog ins Leben zu rufen und dort regelmäßig zu schreiben. Mein Mann findet meine Beiträge richtig gut und teilt sie regelmäßig auf seiner Facebook-Seite.

Ich erhalte bisher nur positives Feedback aus meinem engsten Kreis.

Frage 6: Welchen ein Tipp würdest du einen Neuankömmling geben egal was er macht (Blogger .. oder sonstiges)?

Da ich mich „nur“ auf das Bloggen als Hobby und nicht als Einnahmequelle fokussiert habe, kann ich auch nur in diesem Bereich ein paar Tipps geben. Für einen professionell betriebenen Blog fehlt mir die Erfahrung.

Sei Du selbst in Deinen Worten, Deinen Themen und der Darstellung Deines Blogs

Schreibe regelmäßig

Eine Portion Humor in Deinen Texten kann nie schaden

Vernetze Dich mit anderen Bloggern, um Deinen Blog bekannter zu machen.

Frage 7: Wie bist du deinen „Künstlernamen“ gekommen?

Ich fühle mich nicht wie in der “zweiten Hälfte” meines Lebens, eher wie eine junggebliebene Fünfzigjährige. Auch mit sechzig bleibe ich “Early 50″…..

Aus dieser Lebenseinstellung ist mein Blogname entstanden.

Frage 8: Schreibe mir bitte 3 Kanäle (Youtuber,Blogger,Autoren oder Instagramer) auf, die dich Faszinieren die du zurzeit regelmäßig ansiehst/liest.

Blogs

Instagram

Facebook

Frage 9: Hier darfst du das schreiben was du möchtest oder dir noch am Herz liegt !

Seit ich meinen Blog schreibe und auf verschiedenen Social-Media-Kanälen aktiv bin, habe ich sehr viele interessante Menschen und ihre Geschichten kennengelernt. Täglich lese ich andere Blogs oder Storys und fühle mich mit den Schreibenden verbunden. Ich nehme Anteil an ihrem Leben, ihren Erlebnissen, ihren Freuden und auch ihrem Leid.

Die Kommentare zu meinen Posts gehen mir oftmals sehr zu Herzen, da sie die verschiedensten Gefühle ausdrücken. Ich nenne das immer ein Gefühl der virtuellen Zusammengehörigkeit.

Jeder, der irgendwann einmal angefangen hat, auf diesen Medien zu schreiben, wird wissen, was ich meine und wie schön es ist von eigentlich völlig fremden Menschen wahrgenommen zu werden.

Das möchte ich nicht mehr missen.

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