28 Tage – 28 Menschen – 28 Vorstellungen – 24/28

Ich bin Bloggerin.
Heute stellt sich Kati vor!

Frage 1: Erzähl uns ein bisschen was von dir?

Ich bin die Kati. Ich bin 34 Jahre alt und bin berufene Sozialpädagogin. Schon in meiner Kindheit bin ich zum Bücherwurm mutiert und das hat sich nie geändert. Genau so gerne wie ich lese, schreibe ich auch: bisher habe ich vor allem für mich selbst lyrische Texte geschrieben oder auch mal eine Kurzgeschichte. Seit Januar habe ich aber meinen Blog. Das Schreiben hier macht mir auch total viel Spaß und ich freue mich über jedes noch so kleine Feedback wie ein Kind!
Ansonsten koche ich noch gerne und ich liebe es, in der Natur zu baden, sei es nun ein Waldspaziergang, ein Besuch im Wildgehege, oder die Ruhr, die so viele schöne Orte zu bieten hat!

Frage 2: Wie bist du zu deinen Hobby gekommen/ Machst du es Beruflich?

Meine Liebe für das Schreiben hat angefangen, als ich etwa 10 Jahre alt war. Ich habe anfangs meine Gefühle verarbeitet, indem ich Gedichte geschrieben habe. Aus meiner Jugend gibt es zig Gedichte, die von Himmel hoch jauchzend, bis zu Tode betrübt klingen. Ich liebe sie und lese sie immer wieder gern. Aber teilen würde ich sie nicht alle, sie sind zu persönlich.

Seit kurzem schreibe ich für meinen Blog. Hier kann ich zwei meiner Leidenschaften vereinen: Meine Liebe zum Schreiben und mein großes Interesse für Themen rund um das Mensch-Sein. Ich hab mich schon immer dafür interessiert, wieso Menschen so sind, wie sie eben sind und wieso sie tun, was sie eben halt tun. Ob es nun die Herangehensweise der Soziologie, Philosophie, Pädagogik oder Psychologie ist, das ist mir egal. Es ist alles super spannend und bereichert mich ungemein.
Und da ich beruflich in der Jugendhilfe tätig bin, hilft es mir noch dazu, eine gute Arbeit mit den jungen Menschen zu leisten, die ich betreue.

Im Moment versuche ich mich außerdem auch darin, eine längere Geschichte zu schreiben. Wer weiß, vielleicht lest ihr bald ja noch mehr von mir! =)

Frage 3: Was willst du mit deinem Hobby/ Beruf erreichen? Welche Botschaft möchtest du den Menschen mitteilen die dich sehen?

In erster Linie möchte ich schreiben. Das ist das Futter für mich.

Ich bin aber auch berufene Sozialpädagogin und ich liebe den Umgang mit Menschen: die Beratung genauso wie ein Quätschchen oder auch nur das Lächeln, das mein Gegenüber aufheitert.
Es ist total genial, dass ich hier einen Weg gefunden habe, bei dem ich all meine Stärken, Hobbys und Interessen vereinen kann. Meine Kreativität stecke ich in die Bearbeitung von Bildern mit Zitaten und in meine Texte, ich bekomme Austausch mit Menschen über die Themen, die mich so interessieren und ich kann Menschen helfen, die über meine Artikel zu mir kommen und Rat suchen.

In meinem Blog geht es ja um Selbstfürsorge, Achtsamkeit und einen fairen und verantwortungsvollen Umgang miteinander. Perspektivisch kann ich mir vorstellen zu der Thematik auch mal einen Ratgeber zu veröffentlichen.
Es geht natürlich in gewisser Weise um Selbsthilfe, aber mir geht es vor allem auch um Respekt. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch Respekt verdient hat, egal ob jung oder alt, schwarz, weiß, Frau, Mann und vor allem sollte es auch egal sein, ob gesund oder erkrankt, geflüchtet oder was auch immer möglich ist. Wir sollten öfter unsere Ängste vor dem Unbekannten überwinden und Brücken bauen. Darum baue ich Fair-Achtung auf. Weil jeder Achtung verdient hat ­- auch und besonders Selbstachtung.

Frage 4: Hast du ein Motto?

Ich versuche das Leben so zu nehmen, wie es kommt: Ich möchte auf dem Fluss des Lebens surfen und immer das Beste aus dem zu machen, was ich habe, oder was mir passiert.

Frage 5: Was sagt dein Umfeld zu deinem Hobby?

Da sind die Meinungen unterschiedlich, glaube ich. Einige sind echte Fans. Sie liken was das Zeug hält und lesen jeden meiner Artikel. Auch meine Mitarbeiter finden die Idee gut. Es gibt sogar einige, die ich mit meiner Begeisterung angesteckt habe und die jetzt auch überlegen, ein Projekt zu beginnen.
Es gibt aber auch Freunde, die sich Sorgen machen. Eine Freundin von mir hat mich gewarnt, dass ich Hater-Nachrichten bekommen könnte, weil gerade Frauen, die sich gegen Rassismus und Sexismus positionieren, betroffen sind.

Es gibt auch Sorgen, weil ich ja beruflich sehr eingebunden bin.
Ich finde es gut und richtig, dass meine Lieben mich damit konfrontieren. Nur indem ich mich damit beschäftige, kann ich mir auch ein Standing erarbeiten.

Insgesamt habe ich aber wirklich viel Rückenwind und darüber bin ich auch sehr froh. Das ist ja alles sehr neu für mich und da hilft mir jeder Unterstützer ungemein weiter.
Aber vor allem auch meine Leser, die jede Woche auf das neue Achtsamkeitsexperiment warten oder die, denen ich hilfreiche Tipps geben kann, unterstützen mich sehr.
Wie Gordon Schönwälder von den Podcast-Helden mal gesagt hat: „Jeder Kommentar ist wie Applaus für den Podcaster!“ und den Blogger, möchte ich hinzufügen!

Frage 6: Welchen ein Tipp würdest du einen Neuankömmling geben egal was er macht (Blogger .. oder sonstiges)?

Trau Dich! Warte nicht, bis es perfekt ist, sondern fang an und warte die Reaktionen ab. Sonst machst Du Dich verrückt und enthältst der Welt vor, was Du zu bieten hast! Fang einfach an!

Frage 7: Wie bist du deinen „Künstlernamen“ gekommen?

Hehe, das ist noch gar nicht so lange her und trotzdem muss ich schon nachdenken. Ich hab mir alle Ideen, die kamen, aufgeschrieben, aber keine hatte mich so richtig begeistert.
Ich wollte gerne ein Wortspiel, etwas, das hängen bleibt. Ich kam über die Achtsamkeit zur Achtung – weil Achtung eine Mischung von Achtsamkeit und Respekt darstellen könnte. Und dann hatte ich mal einen buddhistischen Text gelesen, in dem es darum ging, dass zum Altruismus, also zum Mitgefühl mit allen Wesen (wie es der Buddhismus praktiziert) doch auch wir selber dazugehören. Wir können nicht zu allen Menschen gut sein, aber uns selber dann hinterher runtermachen und übergehen mit unserer Güte. Die Aussage hat mich sehr berührt. Gerade, weil ich selber es lange lernen musste, auch zu mir selber gut zu sein und mir wirklich was zu gönnen. Und ich weiß, wie schwer es den Menschen fällt, zu sich selber gut zu sein. Das wird noch ein langer Weg, das in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Es gab aber auch Gegenwind zu meinem Namen: In einer Yogagruppe auf Facebook habe ich einen meiner ersten Artikel geteilt. Nachdem der erste drunter geschrieben hatte, dass ihm der Name aufstößt, habe ich das dort viele Male bestätigt bekommen. Nur scheinbar hatte niemand sich die Mühe gemacht, auch den Artikel zu lesen.
Ich habe hierüber nachgedacht und überlegt, ob der Name tatsächlich so schlimm ist. Aber nein, ich finde genau dieser kurze Moment des Innehaltens, der Moment, in dem wir das Gefühl haben, uns gestoßen zu haben, der ist wertvoll. Weil er eine achtsame Auseinandersetzung anregt. Und ich möchte mit Fair-Achtung auch nicht einfach nur einen Achtsamkeitsblog machen. Mir geht es um mehr. Und das drückt der Name auch aus.

Frage 8: Schreibe mir bitte 3 Kanäle (Youtuber,Blogger,Autoren oder Instagramer) auf, die dich Faszinieren die du zurzeit regelmäßig ansiehst/liest.

Ich muss ja zugeben, dass ich den Podcast ganz neu für mich entdeckt habe. Und ich bin begeistert! Im Moment höre ich ganz viel von Andreas Schuster. www.schreiben-und-leben.de

Er motiviert mich ungemein zu schreiben. Seine Folgen sind leicht und trotzdem gehaltvoll. Das mag ich.

Dann höre und lese ich den Affenblog – www.affenblog.de. Hierzu bin ich gekommen, als ich recherchiert habe, wie ich meinen Blog aufbauen könnte. Auch hiervon höre ich unterwegs gerne mal den Podcast Affen on Air, den Gordon Schönwälder zusammen mit Vladislav Melnik moderiert.

Und dann gibt es noch einen Blog, den ich richtig gut finde: www.freudmich.wordpress.com

Das ist ein Blog von Lena Kuhlmann, einer Psychotherapeutin, die, wie sie selbst schreibt, mit Vorurteilen aufräumen möchte. Der Blog ist total sympathisch geschrieben und das Thema finde ich, wie schon gesagt, total wichtig!

Frage 9: Hier darfst du das schreiben was du möchtest oder dir noch am Herz liegt !

Wie schon beschrieben, bin ich selbst noch ganz neu in der Bloggerszene. Ich habe mich viel zum Thema belesen und mich gut vorbereitet, denke ich. Was ich merke ist, dass Blogger*innen sich viel mehr unterstützen könnten. Ich weiß nicht, ob da Ängste mitspielen, das kann ich mir gut vorstellen. Aber ich glaube, es mach Sinn, sich gegenseitig zu unterstützen, Gastbeiträge zu schreiben und schreiben zu lassen, zu kommentieren, zu liken und sich auch mal zu erwähnen. Damit wird einem ja nichts genommen, höchstens finden die Fans des anderen einen auch gut. Und Leser mögen es, wenn sie gute, weiterleitende Links und Tipps bekommen.

Ich glaube, hier kann die deutsche Blogger Szene noch einiges lernen!

Deine Idee, liebe Tamara, finde ich übrigens total gut und ich freue mich riesig, dass ich dabei sein darf! Vielleicht werde ich auch mal etwas ähnliches auf www.fair-achtung.de veranstalten, mal sehen.
Ich möchte mich in jedem Fall bei Dir für Deine Arbeit und Deine Offenheit bedanken und Dir mit Deinem Neustart mit RealonMe viel Spaß und Erfolg wünschen!

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