24 Tage – 24 Menschen – 24 Vorstellungen 15/24

Das ist Iris und Sie reist immer immer so 😉 Natürlich ist sie eine Reisebloggerin 😉

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Frage 1: Erzähl uns ein bisschen was von dir?

Ich bin Iris und Ich Reise Immer So.

Aus meinem Namen habe ich direkt auch meinen Blognamen hergeleitet, denn ich liebe es einfach unterwegs zu sein und neue Länder & Städte zu erkunden. So kam vor 1 ½ Jahren auch die Idee auf einen eigenen Reiseblog zu starten, um meine persönlichen Reiseerlebnisse, Fotos und Tipps mit euch zu teilen.

Ein paar weitere Fakten zu mir… ich bin 38 Jahre, geboren in Duisburg, lebe zusammen mit meinem Freund in Düsseldorf, arbeite als Chemietechnikerin und habe viele Hobbys und Interessen.

Neben dem Reisen sind Musicals meine größte Leidenschaft. Am liebsten möchte ich alle Musicalshows dieser Welt sehen und dieses Hobby lässt sich auch gut mit dem Reisen verbinden – quer durch Deutschland, London, Paris und Wien. Mein Herzensstück ist das Musical Les Misérables.

Außerdem bin ich noch verrückt nach Fotos (“nie ohne meine Kamera”), verbringe gerne Zeit mit Freunden, höre gerne Musik und Live-Konzerte, treibe regelmäßig Sport (Yoga, Dance & Volleyball), chille gerne auf der Couch mit guten Filmen oder Serien, habe Spaß am Bloggen und Lesen von anderen Reiseblogs oder plane schon wieder die nächste Reise.

Frage 2: Bist du mit deinen Eltern schon gereist? Wenn ja, wie alt warst du?

Natürlich! Als Kind bin ich damals von meinem 1. bis 10. Lebensjahr fast jedes Jahr mit meinen Eltern in den Urlaub nach Spanien an die Costa Dorada gefahren. Wir haben dort für 3 bis 4 Wochen ein Ferien-Apartment mit Meerblick gemietet und viele entspannte Tage am Strand verbracht. Ich kann mich noch erinnern, wie ich immer mit großem Eifer riesige Sandburgen gebaut und im Meer schwimmen gelernt habe. Wir haben auch einige Städte in der Umgebung, darunter auch Barcelona besucht, wo ich sogar noch Kolumbus’ Schiff Santa Maria besichtigt habe (bevor es abgebrannt ist). Es waren immer tolle Urlaube, auch wenn es immer das gleiche Reiseziel war.

Frage 3: Was war deine aller erste Reise, an die du dich noch ziemlich gut erinnern kannst?

Meine erste Reise ohne Eltern waren englische Sprachferien in Eastbourne in Südengland. Da war ich 16 Jahre alt. Zusammen mit meiner besten Freundin aus Schultagen war ich in einer sehr netten Gastfamilie untergebracht. Vormittags hatten wir hervorragenden Englisch-Unterricht mit “native speakers” in der Chamberlains School und nachmittags wurden abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten angeboten oder wir sind einfach stundenlang am Strand spazieren gegangen. In dieser Zeit habe ich neben Brighton und Canterbury auch zum allerersten Mal London besucht. Damals hat mich die Stadt allerdings noch etwas erschlagen, mittlerweile bin ich großer London-Fan.

Frage 4: Welches Land bleibt dir in bester Erinnerung?

Das ist eine sehr schwierige Frage, denn jedes Land hat seine Besonderheit und jeder Urlaub hinterlässt unvergessliche Erinnerungen.

In Europa gefiel mir das dramatisch schöne Fjordland in Norwegen, der Charme von Italien (Rom, Toskana, Sizilien & Sardinien), das Savoir Vivre von Frankreich (Paris, Côte d’Azur, Korsika) und die grüne Seenlandschaft in Schweden (Småland) besonders gut.

Die schönsten Reisen waren für mich bisher die Fernreisen nach Thailand, Florida/Karibik, Südafrika und Peru/Bolivien/Chile. Jeder Kontinent, jedes Land, jede Kultur war völlig anders und faszinierend!

Frage 5: Wie gehst du vor, wenn du deine Reise planst?

Das kommt auf die Art der Reise an… Über das Jahr verteilt steht meist eine Woche Pauschalreise (mit individuellen Ausflügen), mehrere Städte- und Wochenendtrips und eine größere Fernreise auf dem Programm. Für Pauschalreisen stöbere ich stundenlang durch die Online-Angebote der klassischen Urlaubsanbieter.

Die Fernreise plane ich mittlerweile am liebsten individuell und auf eigene Faust. Inspirationen hole ich mir über Instagram, Reportagen oder Urlaubspiraten & Co. Dann informiere ich mich mit Hilfe von Reiseführern und Reiseblogs näher über das jeweilige Reiseziel und dessen Städte & Regionen, um zu entscheiden was ich unbedingt sehen will. Mein Freund lässt mir da völlig freie Hand und lässt sich gerne überraschen.

Nach dieser ersten Orientierung beginnt dann die Planungsphase. Mit Hilfe von Google Maps und einer Excel-Liste erarbeite ich mir eine Route und Tagesplanung auf – mit Must-See’s und optionalen Aktivitäten. Dabei mag ich sehr gerne die Abwechslung von Städten, Kultur, Natur, Meer, Berge, Action und Erholung.

Wenn die Route steht, beginnt schließlich die Buchungsphase. Ich buche alle Flüge, Unterkünfte, Mietwagen oder sonstigen Transport und Touren online im Voraus. Eine Planerin durch und durch. 🙂 Ich könnte nicht einfach so ins Blaue in den Urlaub fahren… ich will schließlich das Beste aus meiner begrenzten Urlaubszeit rausholen und keine Zeit mehr mit Planung oder Unterkunftssuche vor Ort verbringen. Dennoch bleibt genügend Zeit, um auch noch spontane Aktivitäten oder Sightseeings am Wegesrand mitzunehmen.

Frage 6: Was war das peinlichste, was dir auf einer deiner Reisen passiert ist?

Peinlich nicht direkt, aber ich habe eine sehr verrückte Reisegeschichte… Ist schon gut 10 Jahre her, als ich mit meinen beiden besten Freunden von Paris aus einen Tagesausflug nach Versailles unternommen habe, um das prunkvolle Schloss und den riesigen Garten zu besuchen.

Am späteren Nachmittag waren wir in dem Anwesen von Marie-Antoinette unterwegs, wo wir uns ziemlich lange mit Fotos an dem schönen Amor-Tempel aufgehalten haben. Wir haben dabei total die Zeit vergessen und tatsächlich die Schließung des Parks verpasst (und wohl auch überhört). Auf dem vermeintlichen Rückweg war jedoch das Tor zugeschlossen! Und auch alle weiteren Tore… Rundherum befanden sich nur unüberwindbare Mauern und Wassergräben. Und keine Menschenseele weit und breit.

Verzweifelt suchten wir nach einem Ausgang und Panik machte sich langsam breit. So schön der Schlossgarten auch ist, übernachten wollten wir hier eigentlich nicht. Wir wissen bis heute nicht wohin und wie lange wir durch den Park geirrt sind… irgendwann kamen wir jedenfalls an einem Gebäude vorbei, wo wir schließlich doch noch unseren Retter in der Not gefunden haben. Der freundliche Herr, der in dem Schlossgarten arbeitete, fuhr uns wieder wohlbehalten aus dem Park heraus. Bis heute ein unvergessliches und verrücktes Erlebnis!

Frage 7: Wann und was, packst du immer deinen Koffer?

So gerne ich auch verreise, so ungern mag ich Kofferpacken. Trotz eigener Packliste und gesammelter Travel Hacks brauche ich gefühlte Ewigkeiten zum Packen. Zusätzlich kümmere ich auch noch um den Foto-/Technikkram und die Reiseunterlagen. Daher fange zumindest bei einer Fernreise schon ein paar Wochen vorher mit den Vorbereitungen und ein paar Tage vorher mit dem Kofferpacken an.

Der wichtigste Gegenstand in meinem Gepäck ist definitiv meine Fotokamera. Seit meiner Südafrika-Reise im letzten Jahr fotografiere ich mit der Bridge-Kamera “Panasonic Lumix FZ 2000” und bin mega zufrieden. Der Zoombereich war perfekt für Tieraufnahmen und die Kamera ist so lichtstark, dass man mit ihr mühelos den Sternenhimmel fotografieren kann, und. Da kann halt kein Handy mithalten. Daneben habe ich noch eine kleine Kompaktkamera (Lumix TZ-71) als Zweitkamera dabei sowie genügend SD-Karten, Ersatzakkus und ein kleines Stativ.

Dennoch könnte ich unterwegs auch nicht auf mein Smartphone verzichten, da es gleichzeitig mein Reiseplaner (alle Reiseunterlagen sind in der Cloud und offline gespeichert), mein Internet (für Recherchen vor Ort), mein Navi (Offline-Karten), mein Währungs- und Budgetrechner, mein eMail Postfach, mein Foto Speicher (über die Image App überspiele ich jeden Tag schon mal die schönsten Fotos von meiner Kamera) und mein Kontakt nach Hause ist.

Frage 8: Wie verreißt du am liebsten?

In den Urlaub verreise ich am liebsten mit dem Flugzeug, da man in kurzer Zeit weite Strecken zurücklegen und nur so ferne Länder erreichen kann. Langstreckenflüge sind zwar nicht wirklich ein Vergnügen, aber nun mal der schnellste Weg zum Ziel. Für Kurztrips innerhalb Deutschlands oder nach Paris setze ich aber mehr auf Zugfahrten.

Am Urlaubsort selbst ist es am schönsten individuell mit dem Mietwagen herumzufahren – so machen wir es in Europa, aber auch auf Roadtrips durch die USA und Südafrika. Etwas umständlicher, aber auch machbar sind eine Kombi aus Reisebussen, Zügen, privten Transfers und Inlandsflügen – so sind wir in Thailand und durch die Andenstaaten in Südamerika gereist. Also alles mal dabei! 🙂

Frage 9: Welches Land bleibt dir in schlechtester Erinnerung?

Ehrlich gesagt ist mir noch kein Land wirklich in schlechter Erinnerung geblieben. Es gibt höchstens schon mal Orte, in denen man sich nicht so wohl oder sicher fühlt…

So mussten wir uns erst einmal daran gewöhnen, dass in Südafrika, speziell Kapstadt, alle Häuser mit Elektrozäunen verbarrikadiert sind, man sich im Dunkeln nicht überall frei bewegen sollte und verstärkt auf seine Wertsachen aufpassen muss. Es war letztendlich halb so schlimm für uns als Urlauber und Südafrikas Landschaften & Tierwelt sind wirklich traumhaft. Dauerhaft so leben möchte ich aber nicht.

Auch in Südamerika wird man zum Teil mit Armut konfrontiert, wie zum Beispiel in den Randbezirken von Lima oder auch im Zentrum von La Paz, wo wir uns in manchen Straßen gar nicht wohl gefühlt haben. Dafür waren andere Landschaften in Bolivien ganz bezaubernd.

Frage 10: In welches Land würdest du sofort für 1 Jahr Leben & Arbeiten wollen?

Auch wenn ich für mein Leben gerne reise, muss ich nicht zwingend auswandern. Man vergisst oft, wie gut man es tatsächlich in Deutschland hat. Es gibt soziale Absicherung, Sicherheit, Demokratie, Meinungsfreiheit, Bildung für alle, gute Arbeit und hohe Lebensqualität. Und wir haben die Freiheit zu reisen, was will man mehr?!

Frage 11: Dein Lieblingsreiseziel lautet? Wo du dich wirklich entspannen kannst?

So ein direktes “Entspannungs”-Lieblingsreiseziel habe ich eigentlich nicht, da ich gerne immer wieder neue Länder und Kulturen entdecke. Entspannung bedeutet für mich auch nicht den ganzen Tag am Strand herumzuliegen (das ist auch mal ganz schön, aber auf Dauer viel zu langweilig), sondern möglichst viel zu sehen und zu erleben. Ich liebe die Abwechslung, so kann ich am besten vom Alltag abschalten.

Eins meiner Lieblingsreiseziele ist definitiv Paris. Mittlerweile war ich schon 15 Mal dort. Ich bin einfach verliebt in diese Stadt der Lichter, die schönen Straßenzüge und Häuserfassaden an jeder Ecke, die prachtvollen Bauten, die Seine, der blinkende Eiffelturm, die Fülle an Kultur und Geschichte und die einzigartige Atmosphäre.

Frage 12: Wo warst du noch nie? Möchtest aber unbedingt dort hin!

An meiner Auflistung oben hast du vielleicht gemerkt, dass mir noch ein Kontinent auf dem Globus fehlt – Australien! Das steht auf jeden Fall noch auf meiner Bucketlist, schon alleine wegen den Kängurus, Koalas und unendlich weiten Landschaften

Auf meiner Städte-Wunschliste in Europa stehen u.a. noch Budapest, Venedig, Edinburgh und Lissabon ganz oben.

Mich würde auch noch unzählige weitere Länder interessieren wie zum Beispiel Japan, Kanada, Island, Neuseeland, Brasilien, Argentinien, Mexiko, Vietnam, Indonesien uvm. Streng genommen fehlt mir als Kontinent auch noch die Antarktis – auch da würde ich gerne mal hin.

Frage 13: Welchen Tipp hättest du für uns, wo wir unbedingt mal Urlaub machen sollten?

Ich bin gerade frisch aus Südamerika zurück und bin begeistert von diesem abwechslungsreichen Kontinent. Wir haben fast 4 Wochen auf einer Rundreise durch Peru und ein bisschen Bolivien und Chile verbracht.

Die drei Andenstaaten haben so viel zu bieten…große Kolonialstädte und einsame Bergdörfer, Küste, jede Menge Berge und das Anden-Hochland, Lamas, Alpakas und Kondore, Wüste, Nebelwald und Regenwald (das einzige, wo wir leider nicht waren), Vulkane, heiße Quellen und Geysire…und jede Menge lateinamerikanischen Flair.

Zu meinen Highlights in Peru gehörte der tiefe Colca Canyon, wo die Andenkondore kreisen, das Paracas National Reserve, wo Wüste auf Meer trifft, die hübsche Kolonialstadt Cusco, die einst Hauptstadt des Inkareiches war und die verlorene Stadt Machu Picchu, die einfach in einmaliger Lage in den grünen Bergen des Nebelwalds thront.

Bolivien hatte dann noch ein ganz besonderes Highlight für uns parat – die 3tägige Jeep-Tour durch die Salar de Uyuni war unwirklich und unbeschreiblich schön zugleich. Auf dieser Tour haben wir größte Salzwüste der Welt, bunte Lagunen mit Flamingos, unendliche Weiten des Anden-Hochlands, Vulkane und qualmende Geysire sowie den schönsten Sternenhimmel aller Zeiten (zusammen mit der Atacama-Wüste in Chile) gesehen.

Frage 14: Du hättestdie Chance, Jährlich umzuziehen für 6 Jahre. Welche Länder/Städte wären es, wo du hinziehen würdest?

Im Großen und Ganzen bin ich ein Stadtkind, da ich einfach eine gewisse Infrastruktur sowie Freizeit- und Kulturangebot gewöhnt bin. Daher würde ich mir für diese Möglichkeit wohl auch eher Städte aussuchen.

Auf jeden Fall wären dann meine Lieblingsstädte in Europa dabei: Paris, London und Wien. Da reise ich immer wieder gern hin, fühle mich wohl und kann auch die Landessprache sprechen.

Und dann wäre es vielleicht spannend, noch auf anderen Kontinenten zu leben. Da würde mir New York (dort war ich auch schon mal), Sydney und Tokio einfallen. Einfach mal so ins Blaue gesagt.

Frage 15: Zur letzten Frage! Was isst du am Liebsten wenn du verreist?

Wenn ich schon in einem fremden Land bin, probiere ich auch am liebsten Spezialitäten aus der lokalen Küche aus.

In Thailand schmeckte zum Beispiel das Nationalgericht Pad Thai, rotes Curry mit Reis, frische Kokosnüsse und vor allem die kühlen Mango-Shakes besonders gut.

In Südafrika gab es die weltbesten Steaks (und das auch noch zu einem günstigen Preis), aber auch ungewöhnliches Fleisch vom Strauß, Impala oder Springbok sowie der einheimische Fisch Kingsklip. Sehr empfehlenswert! Nicht zu vergessen das nationale Dessert Malva-Pudding, mmmhh!

In Südamerika kann man unzählige Maissorten probieren (ein toller frischer Snack ist Choclo) und Chicha Morada, ein Saft aus lilafarbenem Mais, trinken. Echt lecker! Desweiteren gibt es leckere Spezialitäten wie Lomo Saltado (Steak & Gemüse aus dem Wok), Chauffa (ähnlich einem asiatischen Reisgericht) und Lucuma Eis. Nur das Nationalgericht Ceviche (roher Fisch in Zitronensaft und Koriander) und gebratene Meerschweinchen samt waren nicht so mein Fall – letzteres habe ich gar nicht erst probiert.

Trotz aller lokalen Spezialität freue ich mich aber auch immer, mal eine leckere Pizza oder Hamburger im Ausland zu essen. Das geht immer! 🙂